Tauchen im kleinen Belt

Die Spartenleitung Tauchen plant derzeit gerade eine Tauchausfahrt zum Gl. Ålbo Camping, der Natur­perle am kleinen Belt.

Unterwasserflora und -fauna sind hier einzigartig. Es tum­meln sich auch schon mal Schweins­wale im kleinen Belt und prächtige Meerforellen ziehen jagend ihre Kreise.

Die betauchbare Wassertiefe, eine kalkulierbare Strömung bzw. Tidezeit sowie die zentrale Lage im Naturpark Lillebælt machen Gl.Ålbo zu einem der interessantesten Tauchgebiete Dänemarks, sowohl vom Strand aus als auch vom Boot aus.

AirbustaucherInnen die Lust haben mitzukommen und ein paar gesellige Stunden sowie interessante Tauchgänge zu genießen sind herzlich willkommen.

Termin: 10. – 12.08.2018

Ålbovej 30
DK-6092 Sønder Stenderup
Dänemark

https://gl-aalbo.dk/de/camping/

Zu den Unterkünften: Man kann dort kleine Häuser mieten, Zelten oder mit anderen Outdoor Fahrzeugen übernachten. https://gl-aalbo.dk  Der Platz liegt sehr schön am Belt gelegen mit einem wunderbaren Blick aufs Wasser.

Wer dabei sein möchte sollte sich kurzfristig bei der Spartenleitung melden. Die Anreise sowie die Unterkünfte plant bitte jeder in eigener Regie.

Spartenausfahrt nach Kroatien (Insel Krk)

16. bis 23. Juni 2018

Ob nach kurzem Flug oder mehrstündiger Pkw-Anfahrten: Wir Airbus-Taucher, erreichten alle die auf der Insel Krk gelegene Gemeinde Vrbnik, um die dortige Über- und Unterwasserwelt zu erkunden.

Nach schneller Inaugenscheinnahme unseres Quartiers ging es umgehend zum nahegelegenen DIVE-LOFT, unser Tauchbasis im kleinen Hafen vor Ort. Was waren wir gespannt! Nach Vorstellung des Basisablaufes ging´s gleich „runter“ zu ersten Tauchgängen am Hausriff. Leider fehlte uns an diesem Tage das Glück, erhoffte Seepferdchen zu entdecken.

Mit der „Lust auf Meer“ ging es die nächsten Tage auf Bootstouren. Mit der SIRENA erreichten wir Nachbarinseln um dort weitere Tauchplätze für uns zu nutzen. Das dafür tägliche Programm lief wie folgt ab: “Zeitiges Aufstehen, Frühstück, zu Fuß zur Basis, Ausrüstung aufladen, zum Hafen fahren, Ausrüstung abladen, Ausrüstung vorbereiten, fertig machen, Brieffing und los ging der Tauchspaß“. Doch nie wurde es hektisch oder gar eng auf unserem Boot. Alle waren freundlich – wie das Wetter – und so konnten wir sehr schöne, interessante, entspannte Tauchgänge durchführen, eine Vielzahl verschiedenster Tauchobjekte betrachten und das Erlebte genießen.

Mit der etwas kleineren MIKI 1 ging es weiter auf Wracktour. Zwei Wracktauchgänge wurden angeboten und sofort genutzt. Bei wunderbar glatter See ging es vor dem Hafen von Rijeka zu den beiden Wracks „Elhawi Star“ und „Sigrid“, sehr schöne Wracks, mit viel Bewuchs und fischreich. Es war ein wunderbares, ein besonderes Erlebnis!

Ein Ausflug nach Malinska und Krk sowie unser Besuch der Höhle Biserujka verschönerten uns einen windigen Tag auf der Insel Krk. An diesen Nachmittag hatten wir so ein noch besonderes Ereignis. Ein Spanferkel kam daher und schwub …….. hatten wir ein ganz wunderbares Essen und gemütliches Beisammensein! Denn das Gesellige kam nie zu kurz. Abends versammelten wir uns zum Grillen oder auf ein kleines Schlückchen auf unserer großen (gemeinsamen) Veranda und ließen tolle Sonnenuntergänge auf uns wirken und konnten bei guten Gesprächen den Tag langsam ausklingen lassen. So ging eine Woche wirklich viel zu schnell vorbei.

Für mich war es das erste Mal und ich muss sagen, es war eine durch und durch gelungene Spartenausfahrt. Ich könnte gleich wieder losfahren! Also mal sehen, wo, wann und was es schon im nächsten Jahr bei uns Airbus-Tauchern zu erleben gibt.

Thomas Grambow

 

Gerätetraining im Freibad Neu Wulmstorf

Rechtzeitig zum Saisonauftakt bieten wir auch in diesem Jahr ein umfassendes Tauchtraining an.

Sonntag, 27.05.2018, 11:00h bis ca. 13:00h

Für diejenigen, die in die norddeutsche Tauchsaison starten auch eine gute Gelegenheit, die Ausrüstung im Wasser zu checken und die eigenen Fertigkeiten in deren Umgang zu vertiefen.

Wie gehabt werden neben verschiedenen Sicherheits- bzw. Rettungsübungen wieder die taucherischen Fertigkeiten aufgefrischt – vom Partnercheck bis zur Rettungsübung.

Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Eine formlose Mitteilung, wer dabei sein wird bzw. mit wem wir planen können, ist ausdrücklich erwünscht.

Workshop Apnoetauchen

Tauchsicherheit in Theorie und Praxis

Ab- was? Abnoetauchen  – die älteste und ursprünglichste Arte des Tauchens mit nur einem Atemzug… – der Begriff aus dem griechischen bezeichnet den Zeitraum der  „Nicht-Atmung“.

Zum Einstieg des am 7., 9. und 13.4.2018 stattgefundenen dreiteiligen Workshops ein kleiner Ausflug in die Welt des Luftanhaltens mit einem Theorieteil. Eine theoretische Einführung, die trotz sicherlich vorhandener Erfahrung noch einmal die Vorgänge im menschlichen Körper, die mentalen Hemmnisse sowie einige praktische Tipps zum Druckausgleich, zum Ab- und Auftauchen und das überaus wichtige Sichern im Fall des Falles vermittelte. Anatomie, Vitalkapazität, Tauchreflex, Rezeptoren, Samba und Hypoxie: Alles Begriffe über die es etwas zu erfahren galt. Das Salz im Vortrag dann die eingespielten Videosequenzen, in denen auf sehr anschauliche Weise die Risiken des Apnoetauchens auch visuell aufgezeigt wurden.

Zum jeweiligen Beginn der beiden praktischen Teile zur Einführung eine Entspannungsrunde. In der Ruhe liegt die Luft! Auf dem Rücken liegend wurde gezielt der Puls gesenkt und das Atmen trainiert. Bauchatmen – das gesamte Volumen der Lunge zu nutzen – sowie das vollständige Entleeren der Lunge wurden geübt.

Die erste Praxiseinheit startete dann mit statischem Apnoetauchen am Beckenrand. Anfangs ausgeatmet, dann eingeatmet anhaltend und immer weiter steigernd. Bis wir an die Zeit von drei Minuten kamen, womit niemand gerechnet hatte. Zum Abschluss dann noch ein paar zeitverzögerte Streckentauchübungen. Alles ganz sutsche.

Mit der zweiten Praxiseinheit folgte dann der „Tieftauchteil“. Auch wenn die Partialdruckwirkung in dreimeterachtzig nicht so groß ist, war es dennoch wesentlich für die Umsetzung von Theorie in Praxis. Auch mal nett: Mit Blei beladen am Boden spazieren zu gehen und sich ein bisschen wie in einer Jules Vernes Verfilmung zu fühlen. Und zum Abschluss dann noch die Langstrecke, wobei wir es für dieses Mal nicht übertreiben wollten und nur Einige die ruhig getauchte 50-Meter-Strecke anpeilten.

Fazit: Die Stimmung war großartig. Es war ein spannender Einstieg in das Tauchen mit nur einem Atemzug und so manch TeilnehmerIn ist über die von sich selbst erwarteten Möglichkeiten hinaus gewachsen. Wie so oft fehlte am Ende etwas die Zeit und so hoffen alle, dass es nur ein Anfang war und es wie bei jeder guten Produktion eine Fortsetzung gibt!

Einen herzlichen Dank an die fleißigen Organisatoren!

MK