Spartenausfahrt mit Weiterbildungscharakter: OZEANEUM Stralsund

Die Sparte Tauchen nutzte das Wochenende 09. / 10. November 2019 für eine Wochenend-Informationsreise durch die verschiedenen Lebensräume der Meere vor unserer Haustür.

Das OZEANEUM (Kaltwasser) trägt zur Ergründung und Vermittlung der globalen und ökologischen Zusammenhänge mit musealen Mitteln bei. Es beteiligt sich an der Erforschung der Meere und bietet gemäß seines öffentlichen Auftrages umfangreiche Bildungsangebote. Es unterstützt die Entwicklung und Popularisierung der Forschung, fördert den internationalen Wissenstransfer, arbeitet die Forschungsergebnisse allgemeinverständlich auf, macht sie bekannt und nutzbar.

Ein Angebot wie maßgeschneidert für uns Airbustaucher.  Eine passende Fortbildung für Sporttaucher.

Relativ schnell zu erreichen und gerne von uns betaucht: Der Lebensraum Ostsee. Anlass genug für eine spezifische Gruppenführung durch die verschiedenen Lebensräume des Meeres vor unserer Haustür.

Die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde. Durch den sehr niedrigen und wechselhaften Salzgehalt stellt sie die Tier- und Pflanzenwelt vor besondere Herausforderungen.

In 21 Schauaquarien präsentiert das OZEANEUM große und kleine Tiere der Ostsee –  populäre Arten, wie Hecht, Hering oder Ohrenqualle. Aber eben auch Seehase, Schlangennadel oder Waxdick und natürlich auch eher unbekannte Arten.

Kein noch so geplanter wie gelungener Tauchgang gewährleistet einen derartigen Anschauungsunterricht wie ein solcher Besuch trockenen Fußes. 

Ausbildung im Team

Warum nicht in Anlehnung an das Buddyprinzip Tauchausbildung gestalten? Ein gemeinsames Projekt des TUW Nordland und der Airbustaucher hat sich dies jedenfalls erstmalig zu Eigen gemacht.

An zwei Wochenenden im Juli und September wurden unter Leitung der Tauchlehrer Mark Wedekind und Andreas Bartelsen die Aufbaukurse Orientierung sowie Gruppenführung am Kreidesee Hemmoor vermittelt.

Eine sehr harmonische Gruppe von Tauchern hat es dabei den beiden VDST-Ausbildern an beiden Veranstaltungswochenenden durchaus leicht gemacht, die vermittelnden Inhalte praxisnah zu gestalten.

Trotz des doch umfangreichen theoretischen Stoffes und den mitunter aufregenden Tauchgängen hatten alle auf jeden Fall viel Spaß. Zur Tauchsicherheit gehört eben auch die Bereitschaft, sich mit Aufbaukursen individuell weiter zu qualifizieren.

Madeira – Tauchen im Unterwassernaturschutzpark

Madeira ist sehr schön und wirklich abwechslungsreich. So auch das Sporttauchen, welches zudem auch noch in einem Unterwassernatur-schutzpark zu erleben ist. 

Die von uns genutzte Basis „Manta Diving Madeira“existiert seit fast vierzig Jahren und war die erste Tauchschule auf Madeira. Sehr freundlich geführt, absolut organisiert und ließ keine Wünsche übrig. Geschützt an der Südküste liegt sie in Canico de Baixo, nahe zur Inselhauptstadt Funchal direkt im UW-Naturschutzpark Madeiras.

             Tauchbasis „Manta Diving“ –  mit Fahrstuhl direkt vom Hotel in die Tauchbasis!

Das im UW-Naturschutzpark gelegene Hausriff ist abwechslungsreich. Bootsausfahrten erreichen weitere Tauchspots – ein sicher zu betauchendes wunder-schönes Wrack inklusive. J  Die von uns besuchten Hotels (Galosol und Galomar) sind absolut empfehlenswert und für Sporttaucher erste Wahl in dieser Ecke von Madeira.

Kurz gefasst: Madeira lohnt sich. Das Klima ich abwechslungsreich, die Natur und ihre Vielfalt auf dieser Insel im Atlantik beeindruckend. Wir erwarteten und fanden tatsächlich einen idealen Platz für uns Urlauber und Taucher, um die Schönheiten der atlantischen & tropischen Fauna und Flora zu entdecken.

Thomas Grambow

Gerätetraining zum Saisonauftakt

Rechtzeitig zum Saisonauftakt sind wir auch in diesem Jahr mit einem umfassenden Gerätetraining im Freibad in die Freiwassersaison gestartet.

Für alle, die in die norddeutsche Tauchsaison starten, eine gute Gelegenheit die Ausrüstung im Wasser zu checken und die eigenen Fertigkeiten zu überprüfen.Wie gehabt wurden neben verschiedenen Sicherheits- bzw. Rettungsübungen auch wieder die taucherischen Fertigkeiten aufgefrischt – vom Partnercheck bis zur Rettungsübung.

Bei einem Notfall ist Hilfe verpflichtend – im Rahmen unserer gegebenen Möglichkeiten

Turnusgemäß wird von den AirbustaucherInnen die Gelegenheit genutzt, ein auf den Tauchsport ausgerichtetes umfassendes Erste-Hilfe-Training wahrzunehmen. Möglich macht es die engagierte aber lockere Vermittlung der Ersthelferqualifikation mittels der Referenten der Airbus-Werkfeuerwehr Hamburg. Dabei ist ausdrücklich ihre vorbehaltlose Bereitschaft hervorzuheben, sich auch auf die sportartspezifischen Herausforderungen des Tauchsports einzustellen.

Das rege Einbringen von individuellen Erfahrungen der TeilnehmerInnen genauso wie der lebhafte Dialog während des Lehrganges belegen recht humorvoll, dass eine Ersthelferqualifikation keineswegs nur mit biederem Ernst angeeignet werden muss.

Zu einer verantwortungsvollen Tauchgangs- und Notfallplanung gehört eine entsprechende Umsetzungsfähigkeit. Und die muss fortlaufend trainiert werden. Aufgrund der rundum positiven Erfahrungen kann nur empfohlen werden, auf die Terminierung dieses Kurses in unserem Jahreskalender zu achten.

Den Referenten der Airbus-Werkfeuerwehr sei jedenfalls auch an dieser Stelle ausdrücklich für ihr tolles Engagement gedankt. Zum Glück bietet sich uns auch in Zukunft dieses Angebot.