Wiederaufnahme des ABC-Trainings ab Herbst 2020

Die Coronavirus-Pandemie hat unseren organisierten und vereinsbasierten Tauchsport zuerst vollständig zum Stillstand gebracht. Mit der inzwischen schrittweisen Aufhebung der Beschränkungen stehen wir aber dennoch vor der Herausforderung, den später sicheren Wiedereinstieg in das Training und unser gemeinsames Sporttreiben, unter Berücksichtigung der jeweils gültigen regionalen Verordnungen, zu organisieren.

Dabei hilft uns die Erkenntnis, dass nach bisherigen Erkenntnissen im normgerecht gereinigten und desinfizierten Badewasser keine Coronaviren überdauern. Nach Wiedereröffnung der Hallenschwimmbäder könnte wohl grundsätzlich ein Training in kleinen Gruppen und unter strengen Auflagen stattfinden.

Nach heutigem Stand (VDST; 7. Juli 2020) ist in Schwimmbädern dabei folgendes zu beachten:

• Umkleiden und Duschen muss unter den strengen Hygienevorschriften der jeweiligen Schwimmbäder durchgeführt werden.

• Die ABC-Ausrüstung muss außerhalb der Aktivität sicher in der Tasche verwahrt werden.

• Es darf kein überlastender Sport stattfinden, d.h. er muss deutlich unterhalb der maximalen Leistungsgrenzen bleiben.

• Trainingsgruppen sind so zu gestalten, dass der Mindestabstand zwischen den Sporttreibenden von 3 m an der Wasseroberfläche immer eingehalten werden kann.

• Trainingsinhalte sollten nur Übungen ohne Körperkontakt beinhalten und mit Abstand durchführbar sein.

• Partnerübungen/Rettungsübungen gerade mit Austausch von Atemreglern/Schnorcheln untereinander sind untersagt.

• In Abhängigkeit der verfügbaren Bahnen muss eine maximale Teilnehmerzahl pro Trainingsgruppe festgelegt werden, um den Sicherheitsabstand jeweils einhalten zu können.

• Hierzu sollten vorab Trainingslisten erstellt werden, die die Namen der jeweils Trainierenden enthalten und das jeweilige Zeitfenster des Trainings benennen.

• Überschneidungen von Trainingsgruppen im Eingangs- und Ausgangsbereich sollten durch exakte Terminvergabe vermieden werden.

• Trainingsgruppen sollten in ihrer Zusammensetzung konstant bleiben und nicht wechseln.

• Ein Aufschwimmen und somit ein Körperkontakt ist zu vermeiden, ein Abstand von 3m auf der Bahn sollte eingehalten werden

• Der Aufenthalt an der Start- und Wendebrücke sollte minimiert werden und ist nur für eine Person zulässig, da ansonsten der Mindestabstand von 2m nicht gewährleistet werden kann.

Weiter ergänzende Regelungen, in den von uns genutzt, örtlichen Schwimmbädern, sind zu beachten. 

Zur Vorbereitung unseres Trainingsbetriebs wird in Kürze eine Zusammenkunft unserer Ausbilder und Trainer erfolgen. Es gilt unser weiteres Vorgehen abstimmen. Über das Ergebnis werden wir Euch zeitnah berichten.

Euch weiterhin eine schöne Sommer- und Ferienzeit, sichere Tauchgänge und bleibt gesund!

Spontan Tauchen – Suchen, Finden, tauchen!

Unsere Nähe zum Kreidesee (Hemmoor) oder zu den Küsten der Ostsee bieten uns viele Vorteile. Mir können jederzeit spontan tauchen fahren und müssen nicht auf den nächsten Urlaub warten.

Denn egal, wo wir zum Tauchen gehen möchten: In unserer WhatsApp-Gruppe „SG Airbus Spontan Tauchen“ finden wir schnell den passenden Buddy. Mit unterschiedlichsten Erfahrungsgraden – aber immer mit gleichem Tauchinteresse!

Nicht selten treffen wir „Airbus-Taucher“ uns über diese Gruppe und vereinbaren spontan unseren nächsten Tauchausflug.

Also anmelden, suchen, finden und wieder tauchen!

Immer daran denken – Wir halten in Corona-Zeiten (sicheren) Abstand
Thorsten Bär (v.l.) und Thomas Grambow
Nutzer von „Spontan Tauchen“
(c) Thomas Grambow

Sporttauchen in der SG Airbus – Lohnt sich immer!   

Mit der Bitte um Beachtung: Statement des VDST zum Thema COVID-19

Die Coronapandemie betrifft natürlich auch unsere gewohnten Tauchaktivitäten. Alle inzwischen geltenden Erleichterungen sind insofern auch weiterhin darauf auszurichten, Kontakte zu vermeiden und das Gesundheitssystem nicht zusätzlich zu belasten.

Wir gefährden unsere und die Gesundheit anderer, wenn wir entgegen den Empfehlungen der Sachverständigen und angesichts des derzeit schmerzhaft guten Wetters ungeduldig fahrlässig handeln.

Zwar wurden inzwischen in einigen Regionen in einigen Bundesländern die ersten Sportstätten ab 20.4.20 wieder geöffnet. Trotzdem ruft der VDST (Präsident sowie die Fachbereiche Medizin und Ausbildung) weiterhin dazu auf, auf Tauchgänge in der gewohnten Weise zu verzichten!  Sofern Tauchgänge ab dem 20.4.20 durchgeführt werden, sind strenge Regeln zu beachten.

So ist das Tauchen (in einer Zweiergruppe) nach Einschätzung des VDST in ihrer Gefährlichkeit und Unfallwahrscheinlichkeit anderen Aktivitäten im Freien ähnlich einzuordnen. Um das Ansteckungs- und Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten, sieht das neueste Statement des VDST insofern folgende Einschränkungen aktuell und vorübergehend als notwendig an:

  • Es dürfen keine Ausbildungstauchgänge absolviert werden.
  • Es darf keine Leihausrüstung genutzt werden. Besonders zu erwähnen sind hier: Atemregler, Maske, Schnorchel
  • Die örtlich gültigen und bekannten Abstandsregelungen über Wasser sind einzuhalten.
  • Die Tauchtiefe ist zu begrenzen – um die Gefahr eines Tauchunfalls und die Bindung von Rettungsmitteln und Rettungspersonal möglichst auszuschließen.

Daraus ergeben sich bis auf Weiteres folgende Regelungen:

  1. Die Zweiergruppe besteht mindestens aus einem DTSA** Taucher und einem DTSA*** Taucher (oder höher) als Gruppenführer. Der Gruppenführer muss mindestens ein DTSA*** Brevet haben, da hier die Fremdrettung mitausgebildet ist.
  2. Die Tauchtiefe ist auf 15 Meter begrenzt. Es werden ausschließlich Nullzeittauchgänge durchgeführt.
  3. Beide Taucher haben redundante Systeme – d.h. sie haben zwei komplette Atemregler an getrennt absperrbaren Ventilen und führen so viel Luftvorrat mit sich, dass eine Notatmung aus dem Regler des Tauchpartners (Out of Air) ausgeschlossen ist.
  4. Es wird empfohlen, dass beide Taucher getrennt zu ihrem örtlichen Tauchgewässer fahren, sofern sie nicht in häuslicher Gemeinschaft leben. Die unterschiedlichen länderspezifischen Regelungen und Auslegungen sind hierbei stets zu berücksichtigen. „Tauchtourismus“ ist auf jeden Fall zu vermeiden.
  5. Für Taucher mit einer durchlebten COVID-19 Erkrankung erlischt die Tauchtauchtauglichkeit. Die dann notwendige erneute Untersuchung soll bei einem Arzt  der Fachgesellschaft GTÜM unterbesonderer Berücksichtigung der Lunge, ggf. mit  Bildgebung, durchgeführt werden.

Auf die möglichen Folgen (fehlender VERSICHERUNGSSCHUTZ !!!) bei Nichtbeachtung ist dabei ausdrücklich hinzuweisen.

Zudem sind folgende Aspekte zu beachten:
·         Durch rechtliche Vorgaben können in einigen Regionen Tauchgänge verboten sein;
·         Die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sind unbedingt zu beachten;
·         Sofern eine – vielleicht auch unerkannte – COVID-19-Erkrankung durchgemacht wurde, kann Tauchen aufgrund der Veränderungen in der Lunge zu einer besonderen Gefährdung werden;
·         Das Gesundheitssystem in der Region, in der der Tauchgang geplant ist, sollte nicht besonders belastet sein;
·         Die weiteren Ausführungen der VDST-Fachbereiche Medizin und Ausbildung im Download Corona: Empfehlungen zur Tauchgangsdurchführung (Stand 17.04.2020) sollten unbedingt beachtet werden!

Empfehlungen des VDST zum Umgang in der Pandemiesituation Covid-19 im Sporttauchen

Der VDST empfiehlt von medizinischer Seite grundsätzlich zurzeit, in der auch (fast) alle  Schwimmbäder, Fitness Clubs und Sportvereine geschlossen sind, auf das Tauchen und gemeinsame Sportaktivitäten auch im Freien / Vereinsgewässer o.ä. zu verzichten. Soziale Kontakte sollen grundsätzlich reduziert werden. Es gelten im Übrigen immer die tagesaktuellen Empfehlungen der zuständigen Stellen, wie dem Robert-Koch- Institut und lokale Behörden und Ämter.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Trainingsbetrieb der Airbustaucher ausgesetzt

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der COVID-19-Ausbreitung und angesichts der Empfehlungen der deutschen Behörden haben wir uns entschieden, den gesamten Trainingsbetrieb der Sparte Tauchen bis einschließlich den 29.05.2020 einzustellen.


Die SG Airbus Hamburg – und damit natürlich auch die Spartenleitung Tauchen – hat eine Sorgfaltspflicht. Wir möchten und müssen dieser nachkommen und unseren Beitrag dazu leisten, den Kampf gegen den Corona-Virus gemeinschaftlich anzugehen.


Sicherheit und Gesundheit gehen vor. Das gilt nicht nur für uns TaucherInnen, sondern auch für unsere Familien, Freunde und Angehörigen. Es ist daher notwendig, unseren Beitrag zu leisten, dass die Verbreitung des Virus bestmöglich eingedämmt wird.

Vielen Dank für euer Verständnis.

Im Übrigen werden wir euch über maßgebliche aktuelle Vorgaben und Empfehlungen für den Tauchsport an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Bitte nutzt die Möglichkeit auch dieser Informationsplattform.